Republik Mois - Der Preis der Ordnung
Die Republik Mois steht am Rand des Zerfalls.
Nach Hunger, Anschlägen und wachsendem Misstrauen suchen die Herzöge der Vereinigten Parsischen Republik nach Schuldigen — und finden ein ganzes Volk. Die Draden, lange geduldet und doch nie wirklich gleichgestellt, geraten zwischen politische Angst, alte Feindschaft und den Willen jener Männer, die Ordnung mit Macht verwechseln.
Magan, der Doge von Mois, trägt eine Krone ohne Gewicht. Um ihn herum kämpfen Herzöge, Gesandte, Priester und Heerführer um Einfluss, während seine eigene Stimme im Lärm der Republik unterzugehen droht. Vikar von Regland sieht in Entschlossenheit die einzige Rettung. Für ihn muss die Republik handeln, bevor sie an Zweifel, Schwäche und inneren Feinden zerbricht. Doch wer Ordnung erzwingen will, muss bereit sein, Menschen zu opfern.
Während in Moisan Beschlüsse gefasst werden, brennen an den Rändern der Republik bereits die ersten Feuer. Prinzen verschwinden, Bündnisse zerfallen, alte Briefe bringen gefährliche Wahrheiten ans Licht, und selbst jene, die Frieden suchen, geraten in den Sog des kommenden Krieges. Lenara kämpft um ihre Freiheit. Denius entdeckt in der Fremde eine Welt jenseits von Rang und Gehorsam. Mirant Jegerin muss entscheiden, wem seine Treue gilt. Nezeris von Rima erkennt, dass Weisheit nicht darin liegt, Schuld zu vermeiden, sondern ihren Preis zu tragen.
Und über allem steht eine Frage, die niemand mehr verdrängen kann:
Wie viel Freiheit darf geopfert werden, damit Ordnung bestehen bleibt?
„Republik Mois – Der Preis der Ordnung“ führt die Geschichte der zerrissenen Republik fort: ein politischer Historienroman über Macht, Glauben, Liebe, Verrat und den gefährlichen Wunsch, eine Welt durch Krieg wieder heil zu machen.


